Saaten Zeller

Wiesendrusch

Sollten Sie einen Wiesendrusch durchführen wollen, kontaktieren Sie uns bitte frühzeitig!

Wir kümmern uns um alle erforderlichen Schritte. Von der Auswahl der Spenderfläche über die  Beerntung zum optimalen Zeitpunkt bis hin zur Aufbereitung und fachgerechten Einlagerung für die spätere Ansaat.

Wichtiger Hinweis: Bei kurzfristigen Nachfragen nach Wiesendrusch kann unter Umständen im selben Jahr kein passendes Wiesendruschsaatgut mehr gewonnen werden, da die Vegetationsentwicklung möglicherweise schon so weit fortgeschritten ist, dass erst im darauf folgenden Jahr ein Wiesendrusch realisierbar ist.
Aus diesen Gründen ist es sehr wichtig, dass Sie sich frühzeitig mit uns in Verbindung setzen, wenn sie Wiesendrusch-Saatgut einsetzen möchten. So bleibt Zeit für die nötigen Planungen.

 

Wiesendrusch - eine effiziente Erntemethode

Wiesendrusch ist ähnlich wie Heudrusch eine attraktive Möglichkeit, ein ganzes Artenspektrum einer hochwertigen Spenderfläche für die Ansaat auf einer neuen Fläche zu beernten. Im Gegensatz zu Heudrusch ist dies mit Wiesendrusch in einem Arbeitsgang möglich, indem direkt auf der Fläche vom Halm weg das Saatgut geerntet wird. Die Ausbeute an Saatgut ist somit tendenziell besser. Dies hängt jedoch im Einzelfall von der Artenzusammensetzung der Spenderfläche ab. In jedem Fall aber sind die Transportkosten für das Saatgut bei Wiesendrusch im Gegensatz zu den anderen Erntemethoden, bei denen das ganze Schnittgut abtransportiert werden muss, am geringsten. Sowohl mit Wiesendrusch als auch mit Heudrusch lässt ich aber auf der Zielfläche ein artenreicher und hochwertiger neuer Lebensraum erschaffen.

 

Das Vorgehen beim Wiesendrusch

Beim Wiesendrusch wird durch die maschinelle Beerntung von Glatthaferwiesen aller Feuchtestufen bis hin zu Pfeifengraswiesen sowie von Halbtrockenrasen und Magerrasen eine artenreiche Saatgutmischung aus der Spenderfläche gewonnen. Auf Wunsch können auch Bestände entlang von Deichflächen mit Wiesendrusch beerntet werden.

Durch die sachgerechte Wahl der Wiesendrusch-Erntezeitpunkte wird eine optimale Ausbeute des Saatgutes bestimmter Zielarten von der Spenderfläche ermöglicht. Die Kombination von zwei oder drei Wiesendrusch-Zeitpunkten liefert eine vielfältige Zusammensetzung sowohl aus früh reifen Zielarten (z.B. die meisten Gräser) wie auch spät reifenden Arten (beispielsweise Teufelsabbiss oder Echter Haarstrang innerhalb der Feuchtwiesen). Damit kann durch geschickte Zusammenstellung der Saatguternten aus mehreren Wiesendrusch-Zeitpunkten ein breiter Saatgut-Querschnitt über die gesamte Samenentwicklung während der Vegetationsperiode einer Spenderfläche gewonnen werden.

Die Auswahl der Spenderflächen richtet sich je nach gewünschten Haupt-Zielarten oder den Standorteigenschaften der Zielflächen, auf denen die Saatgutgemische aus Wiesendrusch ausgebracht werden sollen.

 

Vorteil der Wiesendrusch-Methode

Vorteil der Wiesendrusch-Methode gegenüber Heumulch und Mähgutübertragung: wesentlich weniger Verlust an reifem Saatgut, da vom Halm weg gedroschen wird und deutlich geringerer Transportaufwand des reinen Saatgutes im Vergleich zu der gesamten Biomasse eines Wiesenschnittes, wie er bei Heumulch und Mähgutübertragung entsteht.

 

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