Energie aus Wildpflanzen: gute Erträge bei geringem Aufwand, Förderung der Tierwelt und Aufwertung der Agrarlandschaft mit cleveren Saatgut-Mischungen

Saaten Zeller Biogasmischung

 

Biogas-Mischungen für innovative Landwirte

Wir führen mittlerweile 3 Biogas-Mischungen für verschiedene Anwendungsgebiete in unserem Programm:

  • BG 70 / (vormals Biogas 1) (ökologisch ausgerichtete Mischung - mehrjährig)   → Details...
  • BG 80 (rein einjährige Mischung)   → Details...
  • BG 90 (ökonomisch ausgerichtete Mischung - mehrjährig)   → Details...

Lesen Sie über ein Biogas-Pilotprojekt in Niedersachsen und die dortigen Erfahrungen


 

Unsere Mischung Biogas 1 (neuer Name: BG 70) haben wir im Jahr 2013 weiter optimiert

So bietet diese Mischung vor allem in ertragsschwachen Regionen Deutschlands eine echte Alternative zum Maisanbau.

Mit Hilfe der ausgesuchten, wüchsigen Arten erzielen Sie hohe Erträge bei deutlich weniger Arbeitsaufwand und Pflanzenschutz im Vergleich zu konventioneller Kultur und leisten mit den blühfreudigen Flächen einen Beitrag zum Artenschutz von Insekten, Vögeln und anderen Wildtieren. 

Aufgrund der bis zu 4 m tiefen Durchwurzelung der Mischung Biogas 1 (BG 70) werden Wasser und Nährstoffreserven  auch in tiefen Bodenlagen für die Bestandsentwicklung nutzbar.

Die Mehrjährigkeit macht den Bestand wesentlich witterungsunempfindlicher als alle uns bekannten Anbausysteme.

Die optische Aufwertung der Landschaft gegenüber den monotonen Maiskulturen gibt es gleich mit dazu.

Energie aus Wildpflanzen - Biogasansaat im 1. Standjahr Energie aus Wildpflanzen - Biogasansaat im 2. Standjahr Energie aus Wildpflanzen - Biogasansaat in den Folgejahren
Energie aus Wildpflanzen - Die Mischung Biogas 1 (BG 70): Von links nach rechts sehen sie Bilder von verschiedenen Entwicklungsstadien unserer Biogasmischung. Links: 1. Standjahr, Mitte: 2. Standjahr, rechts: Folgejahre.

Energie aus Wildpflanzen: Die Vorteile auf einen Blick

  • einmalige Saatgutkosten und langjährige Nutzung
  • für fünf und mehr Jahre
  • breite Standortanpassung
  • gute Silierfähigkeit
  • in der Regel kein Pflanzenschutz nötig
  • bei reduziertem Düngeraufwand ideal für Wasserschutzgebiete (bei geringerer Erntemenge)
  • geringe Bodenverdichtung
  • deutliche Verminderung von Bodenabtrag durch Erosion
  • Verbesserung der Humusbilanz
  • geringe Nährstoffverluste durch ganzjährige Begrünung
  • zusätzlicher Lebensraum für Wildtiere, hervorragend für Bienen
  • ökologischer Mehrwert, Imagegewinn für die Biogasproduktion
  • Senkung der Produktionskosten durch nur zwei Arbeitsschritte (Düngen und Ernten) ab dem zweiten Standjahr
  • Verminderung des Wildschadenrisikos


Überblick über die lieferbaren Mischungen:

BG 70 / Biogas 1

Eine Mischung aus einjährigen, überjährigen und mehrjährigen Arten, welche vom Ansaatjahr bis zum letzten Beerntungsjahr eine ökologische Möglichkeit zur Biogasproduktion bietet. In Der Schwerpunkt dieser Mischung liegt neben einem ordentlichen Ertrag auf ökologischen Gesichtspunkten. Das Saatgut ist neben der Standardvariante auch als Untersaatmischung für Mais und Grünroggen erhältlich.   → Mischungsanalyse

Saatgutkosten: 350,- Euro/ha (netto)


BG 80

Hierbei handelt es sich um eine rein einjährige Blühmischung, die in ihrer Bewirtschaftung ähnlich dem Mais anzusiedeln ist (Aussaatzeitpunkt, Erntezeitpunkt). Besonders geeignet ist diese Mischung zur Umrahmung großer oder auch kleinerer Maisschläge. Von einem flächigen Anbau raten wir auf Grund der erschwerten Beerntung  und des geringeren Masseertrages ab.   → Mischungsanalyse

Saatgutkosten: 15,- Euro/kg (netto)
Saatstärke: 10 kg/ha


BG 90

Die ökonomisch ausgerichtete Biogasmischung. Bei dieser Mischung steht der Ertrag absolut im Vordergrund. Es werden ausschließlich überjährige und mehrjährige Stauden verwendet.
Die Aussaat dieser Mischung findet entweder nach frühräumenden Kulturen wie z.B. GPS oder Sommergerste statt. Dies hat den Vorteil, dass die Stauden im Etablierungsjahr nicht von anderen Pflanzen beschattet werden, sondern, ohne Beeinträchtigung die Vegetationszeit für die Jugendentwicklung nutzen können. Dieses Anbausystem sichert dem Landwirt den Ertrag seiner Vorfrucht und im Folgejahr den Ertrag der Wildpflanzen.   → Mischungsanalyse

Saatgutkosten: 350,- Euro/ha (netto)


Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 

Erfahrungen im Zuge des Projekts "Energie aus Wildpflanzen"

Erste Bilder und Ernteergebnisse (Jahr 2014) aus dem Pilotprojekt "Energie aus Wildpflanzen" in Niedersachsen finden Sie hier.


In folgenden Artikeln können Sie mehr über die Erfahrungen mit den Biogasansaaten aus Wildpflanzen nachlesen. Es handelt sich dabei vorwiegend um die Zusammenfassungen der Erkenntnisse der Forscher der LWG Veitshöchheim:

 

 

TV Beitrag: Energie aus Wildpflanzen
         TV Beitrag:
Energie aus Wildpflanzen

Links steht ein TV-Beitrag über unsere Biogasmischung bereit,
der von der Deutschen Welle ausgestrahlt wurde.

 

 

 


 

Bundesministerin Ilse Aigner besuchte die Biogasflächen in Brandenburg

Anfang Juli 2012 war Bundesministerin Ilse Aigner zu Gast auf den Vermehrungsflächen, auf denen wir Saatgut für unsere Mischungen für das Einsatzgebiet "Energie aus Wildpflanzen" herstellen. Ministerin Aigner sieht in den Wildpflanzen-Mischungen einen Hoffnungsträger für Biogasanlagen.

Hier können Sie sich einige Bilder vom Besuch von Ilse Aigner ansehen.

Ilse Aigner besichtigt Biogas-Flächen Ilse Aigner: Interesse für Energie aus Wildpflanzen

 

Einen Zeitungsartikel zum Besuch von Ilse Aigner können Sie sich →hier ansehen.

 


 

Innovationspreis für Biogasmischungen von Saaten Zeller

Am 7.8.2012 tagte die Jury zur Vergabe des Innovationspreises für Erneuerbare Energien und Nachwachsende Rohstoffe des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Dabei wurde Saaten Zeller für die Willdkräutermischungen zur Erzeugung von Biogas der dritte Preis zuerkannt. Besondere Beachtung fand der Aspekt, dass neben der Verwendbarkeit für die Energieerzeugung die Biodiversität gefördert wird. Die Verleihung des Preises fand am 8.9.2012 statt. Genaueres können Sie nachlesen, wenn Sie auf den untenstehenden Artikel klicken.

 

 

 

 

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